Das Solrif-Montagesystem
Unabhängige Technologie, die sich auszahlt
Mit seiner Erfolgsgeschichte von über 25 Jahren hat das Solrif-System seine Qualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dank des innovativen Systems lassen sich Solarmodule ganz einfach in die Dachlatten einhängen – das macht das System besonders wartungsfreundlich und effizient. Die Module werden schwimmend verlegt, wodurch selbst bei großer Hitze oder Sturm keine Materialermüdung auftritt.
Der offene Solrif-Standard ermöglicht es immer mehr unabhängigen Modulherstellern, Solarmodule mit speziellen Rahmen für die Dachintegration mit dem Solrif-Montagesystem zu entwickeln. Das Ergebnis: eine große Auswahl an Modulgrößen, Farben, Schnee- und Hagelwiderstandsklassen – und vor allem ein Höchstmaß an Unabhängigkeit. Selbst wenn es das Modul in Ihrem Dach in 20 Jahren nicht mehr geben sollte, finden Sie dank des offenen Solrif-Standards mit Sicherheit einen passenden Ersatz.
Modul an Modul an Modul ...
Der Solrif-Rahmen
Im Solrif-Montagesystem werden Photovoltaikmodule lückenlos aneinandergehängt. Dafür werden die Module vom Hersteller mithilfe eines Spezialklebers ringsherum mit einem Aluminium-Rahmen versehen. Er hat eine spezielle Form, die beim Ineinanderhängen Wasserfestigkeit und Stabilität gewährleistet.
Zur Auswahl stehen zwei Solrif-Standards:
- Solrif N– der meistverwendete Rahmen
- Solrif D – ein extra dicker und widerstandsfähiger Rahmen
Die Module überlappen sich ähnlich wie Dachziegel um jeweils etwa 15 Zentimeter. Dadurch kann Regenwasser von der freien Unterkante eines Moduls direkt auf die Glasfläche des darunterliegenden Moduls abfließen. Das Ergebnis: Durch dieses Design wird die zur Stromproduktion genutzte freie Fläche der Module maximiert – und gleichzeitig eine selbstreinigende Wirkung für langfristig hohe Erträge erreicht.
Hohe Effizienz, beeindruckende Ästhetik
Die Solrif-Photovoltaikmodule
Das Herzstück der Solrif-Indachanlage bilden die Photovoltaikmodule. Sie werden mit einem speziellen Rahmen gefertigt und derzeit von sechs Herstellern angeboten. Jeder dieser Anbieter hat sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert und produziert Module mit individuellen Farben, Maßen und Stärken.
Bei deSonna erhalten Sie Solrif-kompatible Photovoltaikmodule von Solitek, Sonnenstromfabrik, Activ’Glass, Bisol, AxSun und Aleo. Alle Hersteller fertigen in Europa, viele sogar in Deutschland.
Dachdetails im Baukastensystem
Das Solrif-Montagezubehör
Komponenten, die Funktion und Ästhetik vereinen: Zum Solrif-System gehören neben den Photovoltaikmodulen mit Solrif-Rahmen weitere intelligente Zubehörteile. Sie sorgen dafür, dass Ihre Indach-Anlage nicht nur leistungsstark, sondern auch optisch überzeugend ist.
Montagebügel zur Fixierung auf dem Dach
Um die Module sicher auf dem Dach zu platzieren, werden Solrif-Montagebügel benötigt. Diese werden mit handelsüblichen Holzschrauben an den Dachlatten befestigt und dienen als kleine Haken, in die die Photovoltaikmodule am Ende eingehängt werden. Unsere Planungssoftware Solar.Pro.Tool (SPT) erstellt für den Installateur eine detaillierte Zeichnung, die alle anzubringenden Montagebügel für das gesamte Modulfeld zeigt.
Wir unterscheiden zwischen Montagebügeln, die das Modul am Solrif-Rahmen halten, und solchen, die das Modul am Glas, also am empfindlichen Teil, halten. Letztere sind mit einer Gummischicht überzogen, um das Glas nicht zu zerkratzen.
Am oberen Ende des Modulfelds (Richtung First) wird eine spezielle Reihe Montagebügel verbaut, die die oberste Reihe vor dem Herauskippen bewahrt.
Randprofile zum Abschluss am Ortgang
Bleche für die Anbindung an das Ziegeldach
Eine Solrif-Indachanlage kann entweder das gesamte Dach bedecken (Vollbelegung) oder nur einen Teil davon. In letzterem Fall wird eine sichere Verbindung zum angrenzenden Ziegeldach benötigt. Diese erfolgt durch maßgefertigte Bleche (Bsp: links / rechts / oben / Ecke), die an die Modulgrößen angepasst sind. Für jedes Modulfeld gibt es die passende Verblechung.
Bei Bedarf können am unteren Ende des Modulfelds ein Traufprofil und eine Abschlussschürze verlegt werden, um an weitere Ziegelreihen anzuknüpfen.
Die erforderliche Anzahl an Blechen wird durch die Planungssoftware Solar.Pro.Tool automatisch berechnet. Ähnlich wie bei den Montagebügeln enthält die Dokumentation auch für die Bleche genaue Anweisungen bezüglich der Positionierung.
Hinweis: Eine Solrif-Verblechung wird nicht benötigt, wenn eine Vollbelegung gewünscht ist. In diesem Fall übernimmt der Spengler das Verblechen der Außenkanten des Modulfelds.
Montagebügel
Um die Module sicher auf dem Dach zu platzieren, werden Solrif-Montagebügel benötigt. Diese werden mit handelsüblichen Holzschrauben an den Dachlatten befestigt und wirken wie kleine Haken, in die am Ende die Photovoltaikmodule eingehängt werden. Von unserer Planungssoftware Solar.Pro.Tool wird dem Installateur eine detaillierte Zeichnung ausgegeben, auf der für das gesamte Modulfeld alle anzubringenden Montagebügel gezeigt werden.
Wir unterscheiden zwischen Montagebügeln, die das Modul am Solrif-Rahmen halten, und solchen, die das Modul am Glas, also am empfindlichen Teil, halten. Letztere sind mit einer Gummischicht überzogen, um das Glas nicht zu zerkratzen.
Am oberen Ende des Modulfelds (Richtung First) wird eine spezielle Reihe Montagebügel verbaut, die die oberste Reihe vor dem Herauskippen bewahrt.
Randprofile
Bleche
Eine Solrif-Indachanlage kann entweder das gesamte Dach bedecken (Vollbelegung), oder nur einen Teil davon. In diesem Fall wird eine sichere Schnittstelle zum umgebenden Ziegeldach benötigt. Diese wird mit maßgefertigten Blechen (Bsp: links / rechts / oben / Ecke) erreicht, die auf die Modulgrößen abgestimmt sind. Somit findet sich für jedes Modulfeld die passende Verblechung.
Am unteren Ende des Modulfelds können, wenn benötigt, ein Traufprofil und eine Abschlussschürze verlegt werden, um an weitere Ziegelreihen anzuknüpfen.
Die richtige Anzahl an Blechen wird durch die Planungssoftware Solar.Pro.Tool ausgegeben. Ähnlich wie bei den Bügeln enthält diese auch für Bleche genaue Anweisungen bezüglich der Positionierung.
Eine Solrif-Verblechung wird nicht benötigt, wenn eine Vollbelegung gewünscht ist. In diesem Fall übernimmt der Spengler das Verblechen der Außenkanten des Modulfelds.
Grafik
Ästhetischer Anschluss an das Dach
Solrif-Blindmodule
Ein Photovoltaik-Modul lässt sich nicht mittig teilen. Sollte ein Dach Störstellen wie Dachgauben, Fenster oder Schornsteine aufweisen oder einen schräg zulaufenden Ortgang haben, stellt Ihnen deSonna Blindmodule zur Verfügung: Diese sind äußerlich nicht von Photovoltaikmodulen zu unterscheiden, haben aber keine stromerzeugende Funktion. Diese Blindmodule lassen sich genauso wie Photovoltaikmodule in das Solrif-Indachsystem integrieren, können jedoch frei zugeschnitten werden. So können Restflächen geschlossen werden, die für Standardmodule zu klein sind. Das Ergebnis: ein Dach mit einer ästhetischen, modernen Optik ohne sichtbare Lücken.
Schutz vor Dachlawinen
Das Solrif-Schneefangsystem
Das deSonna-Schneefangsystem wurde speziell für Solrif-Indachanlagen entwickelt. Hierfür wird an das untere Ende der Solrif-Anlage eine zusätzliche Reihe von Schneefang-Blindmodulen gesetzt, die als Stützfläche für die Schneefanghalter dienen. Aluminium-Rohre mit einem Durchmesser von 40 mm werden durch die Schneefanghalter quer entlang der Traufseite des Dachs geführt und halten Schneemassen auf. Optionale Eisstopper schützen vor herabrutschenden Eisstücken.
System mit Durchblick
Dachfenster perfekt integriert
Wir bieten maßgefertigte Dachfenster für Solrif-Indachanlagen, die genau den Abmessungen eines Photovoltaikmoduls entsprechen und sich eins zu eins in das Dach integrieren lassen. Auch Dachfenster von anderen Herstellern können in Kombination mit Blindmodulen in das Solrif-Indachsystem eingebaut werden.
Robust bei Regen, Wind und Schnee
Anforderungen an das Unterdach
Das Solrif-System schützt zuverlässig vor Witterungseinflüssen – auch bei extremen Bedingungen. Solrif-Module gibt es in unterschiedlichen Ausführungen – einige mit Doppelverglasung und Hagelwiderstandsklasse 5 (bis 50 mm Durchmesser).
Damit die Regendichtheit gewährleistet ist, muss das Unterdach jedoch bestimmten Anforderungen entsprechen. Grundsätzlich eignet sich Solrif für alle Dächer mit Neigungen zwischen 10 und 70 Grad. Genaueres zu den Mindestanforderungen an das Unterdach finden Sie in unserem Merkblatt.
Solrif in der Praxis – ein überzeugendes Ergebnis
Projektbeispiel im Video
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Wir unterstützen Sie bei der Planung – vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung vor Ort. Nutzen Sie unsere Erfahrung, unser Netzwerk und unsere Softwaretools für ein optimales Ergebnis.
